Holz und Sonne heizen ein
Heizenmit regenerativen Energien liegt im Trend – nicht erst, seit die Preise fürfossile Brennstoffe steigen. Die Nachfrage nach Wärmeerzeugern wieHolzheizkesseln und Solaranlagen steigt kontinuierlich. Auf der diesjährigenIntersolar bot Buderus einen Überblick über seine Produktpalette anFestbrennstoffkesseln und Sonnenkollektoren.
Sonnenlicht für dunkle Räume per"Lichtkamin"
Eineuralte Idee wird durch ein Produkt der schwäbischen Firma TalisTageslichtsysteme GmbH zur Realität: Der"Lichtkamin"oder"Sky-Tube"leitetTageslicht durchs Gebäude in dunkle Räume. Konkret wird mit einem optischenSystem das Licht auf dem Dach eingefangen und in das Gebäudeinneretransportiert. Das System besteht aus den 3 Komponenten:
Plug-and-Play-Komplettsystem von Pro Solar
ProSolar Energietechnik setzt weiter auf Vorfertigung und stellte zur MesseIntersolar 2005 eine vormontierte Einheit für das Solar-Komplettsystem ProThermvor. In einem freistehenden Montageturm, der mit seiner auffälligen Verkleidungoptisch zum Herzstück der Anlage wird (Bild rechts ohne Verkleidung), sind allePump- und Regelstationen des Solar- und Heizungssystems anschlussfertiginstalliert. Diese Neuentwicklung soll nach Angabe des RavensburgerSystemanbieters die Montagezeit für die hydraulische Einbindung erheblichverkürzen.
Hybridvakuumröhrenkollektor versorgt Solaranlage auch mit (solarem) Strom
DasSchweizer Unternehmen AMK stellte auf der Intersolar einenHybridvakuumröhrenkollektor vor. Die vom deutschen Ingenieurbüro EU21 gemeinsammit AMK entwickelte Technik ermöglicht das gleichzeitige Produzieren vonthermischer und elektrischer Solarenergie. Das System funktioniert ohne jeglicheFremdenergie – auf einen Solarregler und einen externen Stromanschluss kann ganzverzichtet werden. Damit soll ein komplett autonomer Solarbetrieb möglich sein.Der Kollektor eignet sich damit für den Einsatz an Orten, an denen keineelektrische Grundversorgung vorhanden ist.
Tag der Architektur in Nordrhein-Westfalen
Mehrals 20.000 Architektur-Interessierte haben am letzten Juni-Wochenende den"Tagder Architektur"in Nordrhein-Westfalen genutzt, um neue Häuser und Freianlagen,Bürogebäude und Parks, Verwaltungsbauten und Gärten hautnah zu erleben. Unterden Besuchern: Der neue Minister für Bauen und Verkehr des Landes NRW, OliverWittke. Er besuchte in seiner Heimatstadt Gelsenkirchen das sanierte Baudenkmal"Schoss Berge"und nutzte die Gelegenheit zu einem ersten öffentlichenStatement:"Wir werden unsere knappen Mittel auf den Erhalt und die zeitgemäßeWeiterentwicklung unseres Gebäude-Bestandes konzentrieren müssen", so derBauminister in einem Gespräch mit dem Präsidenten der ArchitektenkammerNordrhein-Westfalen, Hartmut Miksch. Dazu müssten zukunftsfähigeNutzungskonzepte entwickelt werden."Ich rufe alle Investoren und Banken,Bauherren und Architekten auf, auch ungewöhnliche und innovative Konzepte zuentwickeln", so der Bauminister.
EUWID Report"Public Private Partnership 2005"erschienen
NachEinschätzung des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie wurde im vergangenenJahr der Durchbruch für Public Private Partnership-Modelle im Hochbau geschafft.Der neue EUWID Report"Public Private Partnership 2005"zeichnet dieEntwicklungen am deutschen Markt auf der Basis derBerichterstattung in EUWID Facility Management nach:
Tag der Architektur in Hessen
"Raumerleben"so das Motto des diesjährigen Tags der Architektur, den rund 12.000Besucher am letzten Juni-Wochenende nutzten, um sich von Bauherren und Planernausgewählte Bauten erläutern zu lassen. Besonders begehrt bei denArchitekturfans waren die zahlreichen Wohnhäuser. Geduldige Bauherren undstimmstarke Architekten wurden hier allen Gästen gerecht. Vom südhessischenBürstadt bis nach Kassel fanden sich neben dem Wohnungsbau aber auch Bürohäuser,Industriebauten, Kindergärten, Schulen, Rathäuser und viele kleine, gut gelöstearchitektonische Leckerbissen im Programm. Das Ziel der Architekten- undStadtplanerkammer Hessen, so deren Vizepräsident Peter Bitsch, sei erreichtworden: Alltagsarchitektur in den Fokus des Interesses zu rücken."Architektur,Landschaftsarchitektur, Innenarchitektur und Stadtplanung werden durch den Tagder Architektur für Laien verständlicher und die Akzeptanz für zeitgenössische,gute Architektur wächst".